Meldungen
Piratengedanken
Pressemitteilungen

Deine Nachricht an den Vorstand

Damit unser Kreisverbandsvorstand seine Arbeit gut machen kann, braucht er Euer Feedback, Eure Ideen, Eure Kritik und Eure Wünsche. Hier dazu ein kleiner Nachrichtenkanal, der die Sache noch einfacher macht. Bitte, nutzt ihn rege ...

Kristof Zerbe
Kristof Zerbe

Pirat

Piratengedanke von Kristof Zerbe am 04. Februar 2011 über...

Parteipositionen in Sachen Netzsperren

Sperren können (von Anbietern und Konsumenten) leicht umgangen werden und schießen über ihr Ziel hinaus, weil durch sie auch der Zugang zu legalen Inhalten gesperrt werden kann. Außerdem sind sie kontraproduktiv: Die Sperrlisten können durch spezielle Suchstrategien nachgebildet werden und bieten - einmal ins Netz gelangt - gleichsam "Surftipps" für die interessierten Kreise. Schließlich stellt sich die Frage, wie man wirksam verhindern kann, dass eine einmal etablierte Sperrinfrastruktur zukünftig auch für andere Inhalte verwendet wird.

Wenn man dies liest, könnte man glauben, die Piratenpartei redet sich wieder einmal den Mund fusselig, aber weit gefehlt ... dieser Satz steht in einem Positionspapier, dass der Netzrat der (Achtung!) CSU vor ein paar Tagen veröffentlicht hat.

Alle Achtung, da scheint doch selbst in der konservativsten Clique der Republik so etwas wie Vernunft durchzuschimmern. 

Die Reaktionen in der eigenen Partei ließen allerdings nicht lange auf sich warten. Reflexartig zeigten sich die Altvorderen verärgert und enttäuscht über die eigenen Parteikollegen. Das könnte zum einen daran liegen, dass jene, die am lautesten nach Sperren schreien, etwas zu verlieren haben: ihr Reputation als "moderne und verantwortungsbewußte Repräsentanten der Bürger". Zum anderen steht da ja immer noch das "Spielzeug Zensursystem" im Raum, dass sicherlich Begehrlichkeiten weckt, wenn man denn mal was zu vertuschen hat.

Der Piratenpartei kann beides recht sein. Sollte die CSU es wirklich schaffen das unsägliche Thema Netzsperren aus den Köpfen zu bekommen, ist den Bürgern am meisten gedient. Wenn nicht, haben Letztere ja immer noch uns, die unermüdlich dafür kämpfen, schmutzige Seiten LÖSCHEN zu lassen und die Verantwortlichen vor Gericht zu zerren, und sich dagegen wehren, dass sich ein Zensurmechanismus in Deutschland etabliert, sei es auch nur in den Köpfen der Menschen.

Mehr zum Thema:

Meldung von Kristof Zerbe am 02. Februar 2011

Wahlkampf - Zulassung und Plakate

Plakat: KamerasPlakat: Bildung
Mancher mag es bereits zur Kenntnis genommen haben, sei es über die hessische Piraten-Website oder über die diversen sozialen Medien:
Alle hessischen Verbände, die bei der Kommunalwahl im März antreten, haben vom zuständigen Wahlleiter die Zulassung erhalten!

So natürlich auch wir Wiesbadener. Man wird uns auf dem Wahlzettel auf Listenplatz 11 finden und hoffentlich dort auch das Kreuzchen machen ;)

Nun beginnt auch langsam die heiße Phase des Wahlkampfs. So können und werden wir ab dem 13. Februar in Wiesbaden plakatieren. Zum einen mit den neuen hessischen Standardplakaten und zum anderen mit zwei lokalen Motiven, die wir hier vorstellen wollen.

Das erste Motiv behandelt das Thema 'Kameras und Überwachung', dass wir ja bereits mit unserer Erfassungsaktion für Überwachungskameras aktiv angegangen sind. 

Das zweite hingegen zielt auf die untragbare Haltung der Wiesbadener Stadtoberen Millionen für eine private Universität (EBS) auszugeben, nur um mit dem Slogan "Wir sind Uni" werben zu können, anstatt das Geld in die teils morode Wiesbadener Schulinfratruktur zu stecken.

Und was heißt das? Na klar ... Klarmachen zum Ändern!

Hendrik Seipel-Rotter
Hendrik Seipel-Rotter

Stadtverordneter

Piratengedanke von Hendrik Seipel-Rotter am 01. Februar 2011 über...

FDP zeichnet düstere Zukunft

Am 25. Januar lud die FDP zur Wahlkampfauftaktveranstaltung ins Pariser Hoftheater. Gastredner des Abends: Landesvorsitzender und Minister für Justiz, für Integration und Europa. Jörg-Uwe Hahn.

Zur Veranstaltung gelockt hatte ein lächelndes Kind unter der Headline: „Meine Zukunft Schuldenfrei“. Dies sei eines der besten Plakate, das die FDP jemals produziert habe. Denn „was wir jetzt entscheiden betrifft die Zukunft dieses kleinen Mädchens“ begrüßte der Herr Hahn die etwa 50 Gäste, die gekommen waren, um sich über die Notwendigkeit aufklären zu lassen, in Hessen am 27.03. bei der Volksabstimmung das „JA“ zur Schuldenbremse zu geben.

Die Gewerkschaften und die Linke laufen Sturm gegen den Volksentscheid. Weil sie glauben, dass die 3,5 Milliarden Euro, die wir in Hessen pro Jahr weniger ausgeben sollen, um zukünftig keine Schulden mehr zu machen, vor allem auf einem Sektor eingespart werden: Bei den Sozialleistungen.

“Staatsquote senken“ brüllt es da aus der ersten Reihe des Publikums.

Der Herr Hahn erklärt wo gespart werden kann, damit das Kind auf einem der besten FDP Plakate aller Zeiten, wenn es dann mal groß geworden ist, auch noch was zu lachen hat:

weiterlesen...

Bernd Preißmann
Bernd Preißmann

Pirat

Piratengedanke von Bernd Preißmann am 20. Januar 2011 über...

FDP fällt um

Nunja… noch ist es nicht so weit, dass die ganze FDP umgefallen ist, aber das wird sich wahrscheinlich in wenigen Stunden ändern. Den heute um 16.00 Uhr findet im Bundestag eine Debatte um das Umstrittene Zugangserschwerungsgesetz von Ursula “Zensursula” von der Leyen statt und heute abend berät sich die FDP mit der CDU, was bezüglich der Vorratsdatenspeicherung (VDS) unternommen wird.

weiterlesen...