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Jörg Sobek
Jörg Sobek

Pirat

Piratengedanke von Jörg Sobek am 03. März 2011 über...

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Endlich 18! Jetzt können mir meine Eltern nichts mehr vorschreiben, ich darf Zigaretten und hochprozentigen Alkohol kaufen, kann einen Handyvertrag abschließen und in die Disco gehen, solange ich will. Und dann darf ich ... zum ersten Mal wählen.

Die große Freiheit!? Na ja, eigentlich bist Du genau einen Tag älter geworden, so schlau wie zuvor, wohnst bei Deinen Eltern, gehst zur Schule oder in einen Ausbildungsbetrieb. Überall triffst Du auf andere Menschen mit eigenen Vorstellungen und Erwartungen. Wenn die Freiheit nicht in die Hose gehen soll, wirst Du - wie zuvor - einen Mittelweg suchen.

Kette rauchen und Komasaufen wirkt nun nicht gerade erwachsen. Und wenn Du dann noch Deinen Führerschein auf Probe einem Stresstest unterziehst, viel Spaß! Aber ein neues Handy wäre doch cool ... und das gibt's für 1,- EUR ... mit Vertrag. Schau Dich mal um (Internet sei dank): Die Meisten kommen günstiger weg, wenn sie eine Pre- oder Postpaid-Karte besorgen und das Wunschhandy separat kaufen.

Und wie ist es mit dem Wählen? Ja das darfst Du, musst Du sogar ... nämlich aus 12 Parteien und Wählervereinigungen, die zur Kommunalwahl in Wiesbaden antreten. Gewählt wird die Stadtverordnetenversammlung, also das Parlament Deiner Heimatstadt und die Ortsberäte in den Stadtteilen. Daneben findet auch noch eine Volksabstimmung über eine "Schuldenbremse" in der Hessischen Verfassung statt.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest und wofür sich die Piratenpartei einsetzt, besuche uns doch auf einem Stammtisch oder schicke uns eine Mail. Eins wirst Du ganz schnell feststellen: Wir nehmen Politik nicht so bierernst und viele PIRATEN sind nicht viel älter als Du. Und wenn Dir Deine Eltern noch immer erklären, dass Du von Politik nichts verstehst: Bei den PIRATEN darfst Du mitreden, mitentscheiden und mitmachen. Ganz nach dem Motto

TRAUE KEINEM PLAKAT - INFORMIERE DICH und DENK SELBST !
Meldung von Hendrik Seipel-Rotter am 01. März 2011

Wahlplakate der Piraten ecken an

Plakat: Vertraue keinem Plakat

Ein Wahlplakat der Piraten, auf dem eine Kollage von Plakaten anderer Parteien zu sehen ist mit der Botschaft „Vertraue keinem Plakat – Informiere Dich" erntet die erste Kritik. Von den Linken.

Die Linke Liste ist Teil eines Bündnisses, das sich kritisch zum Platz der Deutschen Einheit positioniert. Wir haben uns ebenfalls als Teil dieses Bündnisses gefühlt. An unserem Infostand haben die Bürger zum Bürgerbegehren unterschreiben können, wir haben bei der ersten Demo mitgemacht. Auch wir machen uns für Bürgerbegehren stark und gegen PPP Projekte.

Gemeinsam sind wir stark? Denkste. Die Piraten sollen nun nicht mehr mitmachen. Zumindest wenn es nach den Linken geht. Wahrscheinlich wird es ein gemeinsam geplantes Plakat zum Platz der Deutschen Einheit nicht geben. Weil die Linke sich durch unser Plakat angegriffen fühlt?

Naja. Seis drum. Es ist Wahlkampf. Da kratzen sich doch alle gegenseitig die Augen aus.

Aber nein. Unser "Vertraue keinem Plakat" Plakat ist kein Angriff speziell gegen die Linke. Auch nicht speziell gegen die FDP, die Grünen, die SPD oder die CSU. Die Kollage stammt aus Bayern. Und die Plakate sind auch schon ein wenig älter. Von der Bundestagswahl 2009. Macht aber nichts. Wir hätten auch welche aus einem anderen Bundesland oder einer anderen Wahl nehmen können. Den Sinn der Botschaft hätte das nicht verändert.

Das Plakat lädt dazu ein, sich Hintergrundinformationen über die antretenden Gruppen zu verschaffen. „Vertraue keinem Plakat“ ist eine Kampagne, die darauf abzielt, Bürger dafür zu sensibilisieren, dass es sich bei den auf Plakaten zu lesenden Slogans nicht zwingend um Wahrheiten, sondern auch und vor allem schlicht um Werbung handeln könnte.

Werbung will zum Kaufen anregen. Oder im Falle der Wahl zum Wählen.
"Für ein l(i)ebenswertes Wiesbaden", "Früher ein Parkplatz - heute ein Knöllchen!", "Saubere Stadt – Nur mit uns", "Mehrheit für Müller", "Demokratie statt Parteigeklüngel", "Wir wollen Rasen" oder „Meine Zukunft Schuldenfrei“.

Wer durchblicken will, was die Parteien wirklich wollen, muss sich informieren. Parteiprogramme, Internetrecherche, Kandidaten befragen, Wahlomat.

„Trau keinem Plakat – Informiere Dich!“ und „Sei kein Mitläufer! Denk! Selbst!“
Deutlicher können wir unsere Botschaft nicht in Worte fassen.
Das große Lob, welches wir von Bürgern an unseren Infoständen für die Plakate erfahren, sagt uns, dass unser Weg der Richtige ist!

Unsere Plakate ecken an? Gut so! Denn dann ist die Botschaft wohl angekommen.

Klarmachen zum Ändern!

Markus Kairies
Markus Kairies

Pirat und Ortsbeirat Westend

Piratengedanke von Markus Kairies am 01. März 2011 über...

E 10 und die Trägheit der Masse

Schon immer hat es mich gewundert wie weit doch manche mit Ihrem Auto fahren um 2 Cent zu sparen und andere interessiert es nicht. Nun kann man an der gleichen Zapfsäule sparen und anscheinend nur wenige wissen es. Der neue Biosprit E 10 ist dank EU auf dem Markt und soll den Anteil von endlichen Energien am Kraftstoff reduzieren. Nun gibt es Probleme bei der Einführung.

Bis zu 10% Bioethanol darf/soll zugemischt werden. Zur Zeit sind es schon bis zu 5%, was keiner gemerkt hat. Außerdem sind noch andere Additive enthalten. Ob Ihr Auto geeignet ist finden Sie ständig aktualisiert hier.

Die Oktanzahl sinkt etwas, dies hat zur Folge, dass die Reichweite um 1-3% eingeschränkt wird. Im Wiesbadener Westend verbraucht man mehr bei der Parkplatzsuche! Das neue E 10 ist im Vergleich zum herkömmlichen Super aber um die 5% günstiger. (1,42 zu 1,50 stand 01.03.) Wie ist das möglich?

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Jörg Sobek
Jörg Sobek

Pirat

Piratengedanke von Jörg Sobek am 01. März 2011 über...

Von Denunzianten und Mißgünstlingen

Weh dem, der sich aus der politischen Masse hervorhebt. Anstelle sich inhaltlich mit einem Wettbewerber auseinanderzusetzen, wird fix in die Trickkiste gegriffen. Ein wenig Recherche und es findet sich bei jedem etwas, das zum Skandal aufgebauscht werden kann. Hauptsache der Kontrahent wird beschädigt und von der eigenen Farb- und Ahnungslosigkeit abgelenkt.

IM GROSSEN traf es den Bundesverteidigungsminister. Seine Sympathiewerte waren offenbar so bedrohlich, dass die Notbremse gezogen werden mußte. Das bietet viel Raum für Spekulation: Waren es Agitatoren aus anderen Parteien oder karrieresüchtige Journalisten, vielleicht auch frustrierte Parteifreunde? In der Politik reichen eben nicht nur Ellenbogen, hier braucht es ordentliche Tritte vor's Schienbein, auf dass das Opfer zu Fall kommt.

Dabei habe ich seine Umfrageergebnisse nie so richtig verstanden. Zögerliche Juristen-Sprache, gestriegeltes Erscheinungsbild und aristokratische Abstammung können die Zustimmung in der Bevölkerung wohl nicht erklären. Vergleichsweise jung ist er, aber das war's dann auch schon. Wenn man seiner Doktorarbeit nicht trauen kann, kann man ihm dann als Minister trauen? Also Freunde, warum schreibt jemand, der keine Hochschulkarriere anstrebt eine Dissertation? Mit der Promotion interessiert die (normalerweise) niemanden mehr. Es geht nur um die imagesteigernde Wirkung der zwei Buchstaben. Blamiert hat sich eher die Universität. Wie konnten die bekanntgewordenen Ungereimtheiten durchgehen?

IM KLEINEN haben dieser Tage die PIRATEN Bekanntschaft mit Denunzianten und Mißgünstlingen gemacht, als eine witzig gemeinte Aktion gleich von drei Teams der Stadtpolizei ausgebremst wurde.

Es gibt wohl keinen anderen Lebensbereich als die Politik, in dem Intrigen und Mobbing selbstverständlicher sind. Wen wundert es da, dass sich immer mehr Wahlberechtigte abwenden und die Entscheidung über die politischen Machtverhältnisse anderen überlassen. Bei der letzten Kommunalwahl waren das 60,4 %. Wer mag da noch von demokratisch legitimierten Volksvertretern sprechen? Jetzt habt Ihr eine (Wahl-) Alternative.

Klarmachen zum Ändern: Sorgt für gehörigen Rückenwind für die PIRATEN!