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Jörg Sobek
Jörg Sobek

Pirat

Piratengedanke von Jörg Sobek am 01. März 2011 über...

Von Denunzianten und Mißgünstlingen

Weh dem, der sich aus der politischen Masse hervorhebt. Anstelle sich inhaltlich mit einem Wettbewerber auseinanderzusetzen, wird fix in die Trickkiste gegriffen. Ein wenig Recherche und es findet sich bei jedem etwas, das zum Skandal aufgebauscht werden kann. Hauptsache der Kontrahent wird beschädigt und von der eigenen Farb- und Ahnungslosigkeit abgelenkt.

IM GROSSEN traf es den Bundesverteidigungsminister. Seine Sympathiewerte waren offenbar so bedrohlich, dass die Notbremse gezogen werden mußte. Das bietet viel Raum für Spekulation: Waren es Agitatoren aus anderen Parteien oder karrieresüchtige Journalisten, vielleicht auch frustrierte Parteifreunde? In der Politik reichen eben nicht nur Ellenbogen, hier braucht es ordentliche Tritte vor's Schienbein, auf dass das Opfer zu Fall kommt.

Dabei habe ich seine Umfrageergebnisse nie so richtig verstanden. Zögerliche Juristen-Sprache, gestriegeltes Erscheinungsbild und aristokratische Abstammung können die Zustimmung in der Bevölkerung wohl nicht erklären. Vergleichsweise jung ist er, aber das war's dann auch schon. Wenn man seiner Doktorarbeit nicht trauen kann, kann man ihm dann als Minister trauen? Also Freunde, warum schreibt jemand, der keine Hochschulkarriere anstrebt eine Dissertation? Mit der Promotion interessiert die (normalerweise) niemanden mehr. Es geht nur um die imagesteigernde Wirkung der zwei Buchstaben. Blamiert hat sich eher die Universität. Wie konnten die bekanntgewordenen Ungereimtheiten durchgehen?

IM KLEINEN haben dieser Tage die PIRATEN Bekanntschaft mit Denunzianten und Mißgünstlingen gemacht, als eine witzig gemeinte Aktion gleich von drei Teams der Stadtpolizei ausgebremst wurde.

Es gibt wohl keinen anderen Lebensbereich als die Politik, in dem Intrigen und Mobbing selbstverständlicher sind. Wen wundert es da, dass sich immer mehr Wahlberechtigte abwenden und die Entscheidung über die politischen Machtverhältnisse anderen überlassen. Bei der letzten Kommunalwahl waren das 60,4 %. Wer mag da noch von demokratisch legitimierten Volksvertretern sprechen? Jetzt habt Ihr eine (Wahl-) Alternative.

Klarmachen zum Ändern: Sorgt für gehörigen Rückenwind für die PIRATEN!

Meldung von Kristof Zerbe am 27. Februar 2011

Flashmob 'Unerkannt durchgehen' am Bahnhofsplatz

Gestern, Samstag 26.02.2011, trafen sich 10 Piraten zu einem kurzfristig angesetzten Flashmob unter dem Motto 'Unerkannt duchgehen' am Wiesbadener Bahnhofsplatz, um auf das Thema Überwachung aufmerksam zu machen.

"Bewaffnet" mit Regenschirmen liefen die Teilnehmer in altrömischer Schildkrötenformation über den Bahnhofsplatz, unter den den Blicken der zum Teil frisch installierten Überwachungskameras und einem dann doch recht "massiven" Aufgebot der Wiesbadener Polizei (Verhältnis: fast ein Polizist auf einen Teilnehmer). 

Den erstaunten Passanten schien die Aktion zu gefallen. Die Teilnehmer ernteten fast ausnahmslos Lächeln. Aufkommende Fragen konnten aber nicht wirklich beantwortet werden, um die Aktion nicht in eine klassische Demonstration kippen zu lassen, die anmeldepflichtig gewesen wäre. 

Alles in allem ein Riesenspaß, der nach Wiederholung schreit...

Weitere Bilder der Aktion gibt es in unserer Wahlkampf-Bildergalerie.
Uschi Rotter
Uschi Rotter

Pirat

Piratengedanke von Uschi Rotter am 26. Februar 2011 über...

Guttenbergs moralischen Absturz verdauen

Ich denke, mit der Entzauberung des Shooting-Stars Dr. Freiherr von und zu Guttenberg wird sich auch die psychische Befindlichkeit seiner Sympatisanten verändern - und das wird nicht einfach. Was hier geschehen ist, ist der Höhenflug eines narzisstischen Menschen, der seiner ursprünglichen Fassade als Adeliger noch ein summa cum laude draufsetzen wollte, um - ja was? - in den Himmel aufzusteigen? 

Für seine Fans wurde er zum Sonnenkönig, in dessen Strahlen man sich sonnen wollte, um an dem vermeintlichen Glanz teilhaben zu können. Allerdings droht bei derlei narzisstischen Höhenflügen immer der Absturz, und die Schattenseite der narzisstischen Persönlichkeit tritt zum Vorschein: Inkompetenz, Insuffizienz, Geltungssucht, gespeist aus einem Mangel an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Herr Guttenberg hat nicht nur den Dr.-Titel nicht geschafft, er hat auch zuvor den Studienabschluss nicht geschafft, jetzt steht er ohne alles da - ohne das 2.Staatsexamen ist er eben auch kein Jurist! 

Was ist aus ihm geworden, bzw. was war er denn vor dem gefakten Dr.? Ein Mensch, ohne Abschluss, der nicht als Looser dastehen wollte, und deshalb einen Titel vorschob, und damit ein Bild in die Welt setzte , das jetzt zerbröselt ist. Von summa cum laude zum Loser abgestürtzt. Wie verkraftet das ein Narzisst und wie verkraftet das seine narzisstische Fan-Gemeinde? Die Entlarvung einer narzisstischen Fassade stellt für die betreffende Person eine existentielle Kränkung dar, die Folge ist erhebliche narzistische Wut. 

Ich denke, wir sollten in der nächsten Zeit unsere vom Sturz ihres Stars betroffenen Mitbürger aufmerksam wahrnehmen, denn das Drama wird nicht ohne weiteres vergessen werden, sondern löst auch bei den Anhängern erhebliche psychische Irritationen aus. Die Psychodynamik wird sich ähnlich wie bei der entlarvten narzisstischen Persönlichkeit äußern: Die enttäuschten Sympatisanten werden gekränkt reagieren, sie werden sich von der - phantasierten - Häme der anderen verfolgt fühlen, und sie werden vor Wut platzen, und vorauseilend zurückschlagen, noch bevor jemand an Häme denkt. 

Also, Vorsicht ist jetzt geboten. Jeder, der jetzt glaubt, sein Triumpf werde ihm zugestanden, dürfte sich irren. Zur Zeit ist zu erwarten, dass man als Guttenberg-Kritiker gleich eins auf die Nase bekommt, darauf sollten wir gefasst sein. Also Leute, Vorsicht!
Jörg Sobek
Jörg Sobek

Pirat

Piratengedanke von Jörg Sobek am 25. Februar 2011 über...

Piratenpartei - das unbekannte Wesen

Bildung, Ehrenamt, Familien, Gesundheit, Haushaltskonsolidierung, Integration, Kultur, Lebensqualität, Senioren, Sport, Stadtentwicklung, Umweltschutz, Wirtschaftsförderung: Das alles sind Themen, auf die die etablierten Parteien im Wahlkampf eingehen. Und womit beschäftigt sich die Piratenpartei? Videoüberwachung, European Business School, ...

Klingt irgendwie dünn. Dabei beschäftigt sich die Piratenpartei mit viel grundlegenderen Fragen: Was darf der Staat und wo wird der Eingriff in die Selbstbestimmung des Einzelnen unverhältnismäßig, wie kommen staatliche Entscheidungen zustande, wie finanziert sich der Staat und wofür werden Steuern verwendet? Kurzum wir wollen etwas gegen die Politikverdrossenheit unternehmen. So wundert es auch nicht, dass die meisten PIRATEN zum ersten Mal einer Partei angehören.

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