Meldungen
Piratengedanken
Pressemitteilungen
Konstantin Pribluda
Konstantin Pribluda

Pirat

Piratengedanke von Konstantin Pribluda am 20. Januar 2012 über...

Man schreibt Deutsch - Am besten fehlerfrei, wenn man die CDU ansprechen will

Ende letzten Jahres hat mich der Hilferuf der Wiesbadener CDU-Fraktion erreicht:
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/11516693.htm

Es ist doch sehr schade, dachte ich, dass die von uns gewählten Stadtverordneten, trotz beachtlicher IT-Ausgaben, sich nicht in der Lage sehen die Informationen zu solch einem wichtigen Projekt, wie das der Rhein-Main-Hallen, zu veröffentlichen. Da müssen die Bürger wohl helfen, oder?

Deswegen habe ich der Wiesbadener CDU Fraktion meine Hilfe angeboten:

-------------------------------------------------------
Von: Konstantin Pribluda [mailto:konstantin.pribluda@googlemail.com]
Gesendet: Freitag, 30. Dezember 2011 11:45
An: VL CDU Stadtverordnetenfraktion
Betreff: Hilfeangebot für Ihre Fraktion

Sehr geehrte damen und Herren,

Mit großen Erstaunen habe ich festgestellt das Ihre Fraktion
technisch nicht in der Lage ist,
( http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/11516693.htm
)  wichtige und für
Bürger interessante Dokumente im Internet zu veröffentlichen. Da ich notwendige
technische Fähigkeiten und Mittel besitze,   bin ich gerne bereit
Ihnen (insbesondere Herr Nickel)
unentgeltlich zu Helfen.    Ich wäre auch gerne Bereit,  aktuellen
wiesbadener Haushaltsplan,
auch detailierten für alle Bürger verständlich aufzubereiten und zu
Publizieren.

Ich bin mir sicher, das Transparenz  den Ansehen Ihrer Fraktion und
Partei stegern würde.

mit Freundlichen Grüßen
-------------------------------------------------------

Zugegeben, ich bin 'Eingeplagter' und meine deutsche Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig – aber meine Kenntnisse in Datenverarbeitung und Aufbereitung sind sehr fortgeschritten (und jeder der googeln kann, kann sich davon selbst überzeugen).

Und ich habe tatsächlich einen Antwort erhalten:

-------------------------------------------------------
From: Kaiser, Brigitte 
Date: 2012/1/2
Subject: AW: Hilfeangebot für Ihre Fraktion
To: Konstantin Pribluda 
Cc: "Kroppen, Thomas" , "Nickel,
Wolfgang" 

Sehr geehrter Herr Pribluda,
mit noch größerem Erstaunen habe ich leider festgestellt, dass Sie der
deutschen Sprache nicht mächtig sind.
Bevor Sie solche Angebote absenden, sollten Sie Ihre Kenntnisse in
Orthographie und Interpunktion verbessern.

Ihre Mail sende ich Herrn Nickel selbstverständlich gerne zu.

Mit freundlichen Grüßen

............................
Sekretariat
CDU-Rathausfraktion Wiesbaden
Schloßplatz 6
65183 Wiesbaden
Telefon 0611 - 31 21 59
Telefax 0611 - 31 59 10
E-Mail ....................................

-------------------------------------------------------

Also, werde ich diesen Rat befolgen - ich werde an meiner Orthographie und Interpunktion arbeiten, einen besseren Spell-Checker verwenden und in Zukunft diejenigen auswählen, die Bürger ernst nehmen.

PS: auf Antwort zu Sache warte ich immer noch

Hendrik Seipel-Rotter
Hendrik Seipel-Rotter

Stadtverordneter

Piratengedanke von Hendrik Seipel-Rotter am 10. Januar 2012 über...

Glosse aus dem Rathaus, Teil 2: StvV 3.0

Am 22.12. fand in Wiesbaden die letzte Stadtverordnetenversammlung des Jahres statt. Getauft haben wir sie StvV 3.0., weil es drei Anläufe gebraucht hat um sie der Geschäftsordnung entsprechend durchführen zu können.

StvV 3.0 ist ganz lustig. Über den Fehler der Verwaltung, die bei der Einladung zur ersten Wiederholung, die eigentlich schon am vorangegangenen Montag stattfinden sollte, das falsche Datum veröffentlichte, kann man schmunzeln. Der Rest der Vorstellung ist aber eigentlich nicht zum Lachen. Aber alles von Anfang an:

Die letzte Stadtverordnetenversammlung ist was ganz besonderes. Es ist nämlich die letzte vor Weihnachten. Und weil beim letzten Empfang nach der konstituierenden Sitzung die Ehrengäste schon 90 Minuten auf die Stadtverordneten warten mussten, weil die statt zu feiern lieber ihrer Berufung nachgingen, sollte diesmal auf keinen Fall irgendwas dazwischenkommen. Ab 20Uhr wird gefeiert. Mit gefüllten Avocados, Käseplatte, Lachs in Mangold, Geschnetzeltes und geräuchertem Fisch. Das Stadtparlament muss also unbedingt vor 20Uhr beendet sein. Herr von Poser nannte das trefflicher Weise „den Druck des Buffets“.

weiterlesen...

Markus Kairies
Markus Kairies

Pirat und Ortsbeirat Westend

Piratengedanke von Markus Kairies am 08. Januar 2012 über...

Gelbe Karte in Wiesbaden

Verzerrung gängigen Rechts? Zuviel Fußball überall?

Knallgelber Warnschuss, Wiesbadener Tagblatt vom 29.12.2011: 
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/11516685.htm

Seit rund eineinhalb Jahren läuft das Projekt "Gelbe Karte" in Wiesbaden, als erste Stadt in Hessen. Wer auffällig wird z.B. durch leichte Gewalt oder Drogendelikte aber auch Beleidigung oder "Komasaufen" bekommt eine "Gelbe Karte" in Form eines gelben Briefes der in den Briefkasten wandert. Da musste ich spontan an die "Blauen Briefe" in der Schule denken. Nur nun hat dieser gelbe Brief doch andere Auswirkungen. Die Auswirkung beim Wiederholungsfall ist, man darf/muß zu einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU, höchstwahrscheinlich Kosten selbst tragen) und der Führerschein kann dann auch weg sein. So steht zu lesen: "Der Führerscheinentzug ist vielmehr als reine Präventionsmaßnahme gedacht."

Dies entscheidet die Führerscheinstelle, da sich die rechtliche Grundlage auf das Straßenverkehrsgesetz und die Fahrerlaubnisverordung stütz. Wie steht es in der Zeitung: "In 2011: 158 gelbe Karten, 71 an Jugendliche 14-21 Jahre, 87 Karten an ältere, 4 MPU wurden angeordnet wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Besitz von Drogen und Alkohol. Der vierte Täter hatte bereits einen Führerschein. Der sei Ihm nun ohne vorherige Überprüfung der Eignung entzogen worden. Die Polizei liefert mitlerweile 60-65 "Kandidaten" für eine "Gelbe Karte" pro Monat."

Frau Birgit Zeimetz (CDU) ist Ordungsdezernentin in Wiesbaden, zieht Bilanz und hofft darauf "sogenannte Ersttäter ein wenig abzuschrecken". Leider lässt sich dies zahlenmäßig nicht belegen und eine Auswertung gibt es nicht. Es könne nur gemutmaßt werden und ein Zitat von Frau Zeimetz, dass die Frage nach der Sinnhaftigkeit unterstreicht: "Intensiv-Täter", sagt Sie, "würden sich vermutlich nicht durch die Androhung des Führerscheinentzugs sonderlich beeindrucken lassen."

Vorab: Es gibt keinen "Führerscheinentzug" es gibt lediglich einen Entzug der Fahrerlaubnis und jetzt mutmaße ich mal: Wo kommt denn das Recht her, hier mal wieder von oben herab etwas einzuführen, was in meinen Augen eine starke Verzerrung unserer Gesetze darstellt und die "Krassen" Jungs auch nicht abschreckt.

Dieses dann auch noch zu paaren mit einem Zeichen aus dem Sport. Die "Gelbe Karte" gibt es auch für am Trikot zoppeln oder anderer Meinung zu sein wie der Schiri. Sind unsere Gesetze nicht ausreichend für eine Bestrafung?

weiterlesen...

Bernd Fachinger
Bernd Fachinger

Vorsitzender des KV Wiesbaden

Piratengedanke von Bernd Fachinger am 24. Dezember 2011 über...

Zum Schluss

Im Namen des Vorstandes wünsche ich allen Wiesbadener Piraten und ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2012.

Erholt euch gut, wir haben noch viel vor!

Klarmachen zum Ändern!