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Piratengedanken

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Gedanken von Piraten, die ein aktuelles Thema aufgegriffen haben, das sie bewegt und nicht der Öffentlichkeit vorenthalten möchten. Die Beiträge spiegeln nicht unbedingt abgestimmte Parteimeinung wieder.

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Uschi Rotter
Uschi Rotter

Pirat

Piratengedanke von Uschi Rotter am 11. März 2012 über ...

Frauen denken

Was ist mit den Frauen los? Grosse Ratlosigkeit allüberall, nur deshalb weil Frauen nicht mehr so gerne hervorgehobenen Pöstchen übernehmen wollen. Erklärungsnotstand auch bei den Piratinnen. Frau Weisband weiss auch nicht so recht woher und wohin, vermutet das, was Generationen vor ihr bereits vermuteten: es liegt daran, dass die kleinen Mädchen das falsche Spielzeug bekommen - man gibt ihnen Puppen zum Spielen. So ein Quatsch!

Zum einen brauchen alle Kinder so etwas wie Puppen, um den kindlichen Ablösungs- und Individuationsprozess zu bewerkstelligen, es handelt sich hierbei nämlich um das sogenannte psychische Übergangsobjekt. Das heisst, alle Kinder, die Puppen o.ä. haben durften, hatten eine gute Chance, sich zum autonomen Individuum zu entwickeln.- Sollte das etwa ein Nachteil sein in unserer Gesellschaft? -
Zum anderen sollte endlich mal jemand untersuchen, und ernst nehmen, was sich seit der Emanzipationsbewegung in unserer Gesellschaft getan und verändert hat! In welcher Familie, in welcher Schule werden denn heute noch Mädchen unterdrückt und für Heim und Herd erzogen?

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Bernd Preißmann
Bernd Preißmann

Pirat

Piratengedanke von Bernd Preißmann am 03. Februar 2012 über ...

Rathaus-TV

Ich kann gar nich so viel essen, wie ich kotzen möchte, so lächerlich ist die Geschichte. Am Dienstag wurde im Ausschuss für Bürgerbeteiligung unser Antrag zu Rathaus-TV für "durch Aussprache erledigt" erklärt, nach einer Stunde "Experten"-Anhörung.

Aber noch mal kurz zur Historie: Anfang September hat Hendrik den Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Dort wurde er dann in den Ausschuss für Bürgerbeteiligung und in den Ältestenausschuss überwiesen. Letztere erteilte keine Absage, dadurch wurde der Antrag weiter behandelt. Der Ausschuss für Bürgerbeteilgung wollte dazu Experten einladen, die sich mit dem Thema auskennen.

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Kristof Zerbe
Kristof Zerbe

Pressesprecher des KV Wiesbaden

Piratengedanke von Kristof Zerbe am 03. Februar 2012 über ...

Hä? Durch Aussprache erledigt?

Dies ist ein Affektgedanke. Eine Kurzschlussreaktion, ohne zuvor gründlich und umfassen recherchiert zu haben. Man möge es mir verzeihen, aber mir geht dieser Satz nicht mehr aus dem Kopf: Durch Aussprache erledigt.

Bei der Durchsicht der Anträge bzw. deren Ergebnisse unserer Fraktion LINKE&PIRATEN bin ich deshäufigeren diesen Satz gestossen. Ein paar Beispiele:

Was zum Teufel hat das zu bedeuten? Das klingt irgendwie nach Beziehungsstress und wenn es dann heißt "Wir müssen mal reden", aber nicht nach einem demokratischen Antragsverfahren. Ich habe in der Schule beigebracht bekommen, dass in einer Demokratie über Dinge abgestimmt wird, d.h. einer hat eine Idee, trägt die vor und am Ende heben die Teilnehmer der gewählten Runde die Pfötchen, wenn es heißt JA oder NEIN. Aber das? "Ach nö, wir haben keine Lust darüber abzustimmen" oder was? Ist Demokratie schon derart lästig?

Googlet man den Satz, fällt einem ins Auge, dass die ersten und viele weitere Treffer welche aus Wiesbaden sind. Haben sich unsere Altvorderen da etwas ausgedacht, um sich die Opposition vom Leib zu halten oder gibt es da ein entsprechendes Gesetz? Die Berliner im AGH scheinen das "Phänomen" auch zu kennen. Kann einer von euch Licht ins Dunkel bringen?

Aber auch wenn es da ein Gesetz, Verordnung oder dergleichen geben sollte ... kann das sein, dass Volksvertreter sich weigern Stellung zu beziehen? Ein Antrag nicht weiter zu behandelt und abzustimmen, wie es sich gehört?

Mir deucht das Ganze hat etwas vom königlichen Stil zu tun, mit dem diese Stadt "regiert" wird. "Oh, er wagt es etwas von uns zu verlangen! Zu Poden mit den Puben ... in den Staup mit seinem Antrag"

Kristof Zerbe
Kristof Zerbe

Pressesprecher des KV Wiesbaden

Piratengedanke von Kristof Zerbe am 28. Januar 2012 über ...

FTD - Die Medien beginnen zu verstehen

Heute wieß mich Thumay auf einen Beitrag in der Financial Times Deutschland hin, der sich vordergründig mit dem Nicht-Wiederantreten von Marina Weisband zum Bundesvorstand beschäftigt. Beim Lesen habe ich aber schnell bemerkt, dass der Autor Felix Victor Münch zu einer bislang noch kleinen Gruppe von Journalisten gehört, die begriffen haben, dass wir wirklich einiges anders machen als die etablierten Parteien und er dem geneigten Leser diesen Umstand näher zu erläutern sucht.

Ein paar Beispiele:

Jetzt wird von Journalisten viel spekuliert, ob das [Weisbands Entscheidung] den Piraten schaden wird. Wird es nicht...
...
Die Piratenpartei lebt nicht von Meinungsführern und Personen. Sie lebt von Themen und Prozessen.

Parteiprogramme wie Spitzenkandidaten stammen aus der Zeit der Ideologenkriege, als Echtzeit-Kommunikation multilateral nur in einem Raum stattfinden konnte. Heute ist Pragmatik und Realpolitik gefragt.

Diese neue Welt erzwingt auch eine neue Form der Politikberichterstattung. Der Trend, Politik als Sport zu betrachten, als ein Wettrennen von Köpfen und deren Ideen, lässt die Ideen leider in den Hintergrund treten.

Herrlich! Das trifft den Nerv und gibt mir persönlich die Hoffnung, dass die politische Berichterstattung in Zukunft mehr auf die Themen und die Belange des Bürgers konzentriert und nicht mehr so sehr auf Parteien, Köpfe und ideologische Grabenkämpfe.

Piraten: Wirkt!